lupus suis­se

Dia­gno­se Lupus in der Schweiz? Du bist nicht allein.

lupus suis­se ist die Schwei­zer Pati­en­ten­or­ga­ni­sa­ti­on für Men­schen mit Syste­mi­schem Lupus ery­the­ma­to­des (SLE). Wir bie­ten Betrof­fe­nen und Ange­hö­ri­gen ver­ständ­li­che Infor­ma­tio­nen, pro­fes­sio­nel­le Bera­tung und eine star­ke Gemein­schaft im All­tag mit der chro­ni­schen Autoimmunerkrankung.

Leben mit Lupus: Wenn eine unsicht­ba­re Krank­heit den All­tag bestimmt

Die Dia­gno­se einer Auto­im­mun­erkran­kung wirft vie­le Fra­gen auf.

Da der Syste­mi­sche Lupus ery­the­ma­to­des (SLE) als „Cha­mä­le­on der Medi­zin“ gilt, bleibt er für das Umfeld oft unsicht­bar. Betrof­fe­ne in der Schweiz kämp­fen täg­lich nicht nur mit kör­per­li­chen Beschwer­den, son­dern oft auch mit Unver­ständ­nis im Beruf und Privatleben.

Beschäf­ti­gen dich The­men wie …

Chro­ni­sche Erschöpfung:

Lei­dest du unter extre­mer Fati­gue und anhal­ten­den Gelenk­schmer­zen, die man dir von aus­sen nicht ansieht?

Unvor­her­seh­ba­re Schübe:

Bela­stet dich die stän­di­ge Unge­wiss­heit, wann der näch­ste Lupus-Schub auf­tritt und wie stark er dei­ne Orga­ne oder Haut betrifft?

Iso­la­ti­on & Hürden:

Suchst du nach Ant­wor­ten zu The­men wie Son­nen­schutz bei Lupus, Schwan­ger­schaft, Inva­li­den­ver­si­che­rung (IV) oder der pas­sen­den Ernährung?

lupus suis­se unter­stützt dich.

Bera­tung, Aus­tausch und Fachwissen

Lupus Selbshil­fe­grup­pen

Gemein­sam stark im regio­na­len Austausch

Fin­de Gleich­ge­sinn­te in dei­ner Regi­on. Unse­re regio­na­len Selbst­hil­fe­grup­pen in der Deutsch­schweiz, der Roman­die und im Tes­sin bie­ten dir einen geschütz­ten Raum für Erfah­rungs­aus­tausch, gegen­sei­ti­ges Ver­ständ­nis und wert­vol­le All­tags­tipps von Betrof­fe­nen für Betroffene.

Du hast was? Lupus eri-teri…?

Eigent­lich wäre es ja nice, einen «Wolf» zu haben!

Und wie cool, etwas Sel­te­nes, Aus­ser­ge­wöhn­li­ches zu haben! Aber es ist nicht cool, dass du Schmer­zen hast und dau­ernd müde bist.

Du willst mit dei­nen BF in den Club heu­te Abend, die gan­ze Nacht durch­fei­ern? Schon vor Mit­ter­nacht machst du schlapp und dei­ne Medi­ka­men­te ver­tra­gen sich eh nicht mit Alko­hol. Also lie­ber ver­zich­ten als so crin­ge aufzufallen. 

Wis­sen

Ver­ste­he dei­ne Erkran­kung besser.

Wir bie­ten medi­zi­nisch geprüf­te Bro­schü­ren, Kon­takt­da­ten von Spe­zia­li­sten, Hilfs­mit­tel sowie unse­re Mit­glie­der­zeit­schrift „Lupus-Maga­zin“. Erhal­te ver­läss­li­che Ant­wor­ten zu all­täg­li­chem und medi­zi­ni­schen Fortschritten.

Inter­es­sen­ver­tre­tung

Dei­ne Stim­me in der Schwei­zer Gesundheitslandschaft

Ob Fra­gen zu Sozi­al­ver­si­che­run­gen, Rech­ten am Arbeits­platz oder der Arzt­su­che: Wir ste­hen dir bera­tend zur Sei­te. lupus suis­se macht die sel­te­ne Krank­heit in der Schwei­zer Öffent­lich­keit sicht­bar und ver­tritt dei­ne Inter­es­sen gegen­über Behör­den und medi­zi­ni­schen Fachgremien.

Wir sind für dich da!

Dein Team von lupus suisse

Hin­ter lupus suis­se steht ein enga­gier­ter Vor­stand aus Betrof­fe­nen, Ange­hö­ri­gen und medi­zi­ni­schen Fach­be­ra­tern. Wir ken­nen die Hür­den der Erkran­kung aus eige­ner Erfah­rung. Unser Ziel ist es, dir die best­mög­li­che Ori­en­tie­rung im Schwei­zer Gesund­heits­sy­stem zu bie­ten und dir zu zei­gen: Du musst die­sen Weg nicht allei­ne gehen. Kon­tak­tie­re uns direkt für eine per­sön­li­che Beratung.

Wol­len Sie jeman­dem ein­fach mal Ihr Herz aus­schüt­ten? Brau­chen Sie Rat? Füh­len Sie sich von den Ärz­ten nicht ernst genom­men? Füh­len Sie sich mit Ihrem Lupus allein?

Dann mel­den Sie sich bei:

Hei­ke Tho­mys | 079 647 36 60 | heike.thomys@lupus-suisse.ch

Wenn Sie akut Hil­fe brau­chen, per Tele­fon, Chat oder E‑mail mit jeman­dem in Kon­takt tre­ten wol­len, wen­den Sie sich an 143.ch – Die Dar­ge­bo­te­ne Hand

Stär­ke dir selbst den Rücken!

Pro­fi­tie­re von ver­gün­stig­ten Infor­ma­ti­ons­me­di­en, exklu­si­ven Ver­an­stal­tun­gen und dem direk­ten Zugang zu unse­rem Schwei­zer Bera­tungs­netz­werk. Mit dei­ner Mit­glied­schaft stärkst du die Stim­me aller Lupus-Patienten.

Hil­fe schenken!

Als gemein­nüt­zi­ger Ver­ein finan­zie­ren wir unse­re Arbeit und die Auf­klä­rung über Syste­mi­schen Lupus ery­the­ma­to­des zu einem gros­sen Teil aus Spen­den. Jede Zuwen­dung hilft uns, Betrof­fe­nen direkt vor Ort beizustehen.

FAQ | Häu­fi­ge Fra­gen zu Lupus in der Schweiz

Was sind die ersten typi­schen Sym­pto­me von Lupus? 

Die Sym­pto­me von Syste­mi­schem Lupus ery­the­ma­to­des (SLE) sind sehr viel­sei­tig, wes­halb die Erkran­kung auch als „Cha­mä­le­on“ bezeich­net wird. Zu den häu­fig­sten frü­hen Anzei­chen gehö­ren extre­me, chro­ni­sche Erschöp­fung (Fati­gue), Gelenk­schmer­zen und Schwel­lun­gen, unkla­res Fie­ber sowie der cha­rak­te­ri­sti­sche schmet­ter­lings­för­mi­ge Haut­aus­schlag im Gesicht (Schmet­ter­lings­ery­them), der sich oft nach Son­nen­be­strah­lung ver­stärkt. Da die Sym­pto­me schub­wei­se ver­lau­fen, wird die Dia­gno­se oft erst spät gestellt.

Lupus ist kei­ne klas­si­sche Erb­krank­heit, aller­dings gibt es eine gene­ti­sche Ver­an­la­gung, die das Risi­ko für Auto­im­mun­erkran­kun­gen erhöht. Aktu­ell ist Syste­mi­scher Lupus ery­the­ma­to­des (SLE) nicht heil­bar. Dank moder­ner medi­zi­ni­scher The­ra­pien und Medi­ka­men­te (wie Immun­sup­pres­si­va oder Bio­lo­gi­ka) lässt sich die chro­ni­sche Ent­zün­dung heu­te jedoch in den mei­sten Fäl­len sehr gut kon­trol­lie­ren. Ziel der Behand­lung ist es, die Beschwer­den zu lin­dern, Schü­be zu ver­hin­dern und Organ­schä­den abzuwenden.

Als Schwei­zer Pati­en­ten­or­ga­ni­sa­ti­on bie­tet lupus suis­se Betrof­fe­nen und ihren Ange­hö­ri­gen ein umfas­sen­des Hilfs­netz­werk. Wir ver­mit­teln Kon­tak­te zu regio­na­len Selbst­hil­fe­grup­pen in der Deutsch­schweiz, der Roman­die und im Tes­sin. Zudem bie­ten ein offe­nes Ohr bei aku­ten Fra­gen, per­sön­li­che Erst­be­ra­tung sowie Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen an, um den All­tag erfolg­reich zu meistern

Ja, eine Schwan­ger­schaft und eine Berufs­tä­tig­keit sind mit Lupus grund­sätz­lich mög­lich. Eine Schwan­ger­schaft soll­te jedoch im Vor­feld eng mit dem behan­deln­den Rheu­ma­to­lo­gen oder der Rheu­ma­to­lo­gin geplant wer­den, da sich die Erkran­kung in einer Ruhe­pha­se (Remis­si­on) befin­den soll­te und man­che Medi­ka­men­te ange­passt wer­den müs­sen. Auch im Berufs­le­ben lässt sich die Arbeits­fä­hig­keit oft durch geziel­tes Job-Coa­ching, ergo­no­mi­sche Anpas­sun­gen oder ein redu­zier­tes Pen­sum bei star­ker Fati­gue gut erhalten.

Die Dia­gno­se wird in der Regel von Fach­ärz­ten für Rheu­ma­to­lo­gie oder kli­ni­sche Immu­no­lo­gie gestellt. Da es kei­nen ein­zel­nen, ein­deu­ti­gen „Lupus-Test“ gibt, beruht die Dia­gno­se auf einer Kom­bi­na­ti­on aus den kör­per­li­chen Sym­pto­men des Pati­en­ten, Gewe­be­pro­ben (z. B. der Haut oder Nie­re) und spe­zia­li­sier­ten Labor­un­ter­su­chun­gen des Blu­tes. Beson­ders wich­tig ist dabei der Nach­weis von anti­nu­kleären Anti­kör­pern (ANA) und spe­zi­fi­schen Auto­an­ti­kör­pern wie den Anti-dsDNA-Antikörpern.