Impfungen
Infektionsschutz und Impfungen
Für Lupus-Betroffene, die immunsuppressive Medikamente nehmen, ist ein konsequenter Infektionsschutz notwendig.
Ein konsequenter Infektionsschutz ist notwendig.
Die körperlichen Abwehrkräfte sind herabgesetzt. Schon harmlose Infektionen können schwerwiegende Konsequenzen haben.
Während der Pandemiezeit haben Sie viel über Infektionsschutz gelernt. Meiden Sie grosse Menschenansammlungen in den Wintermonaten und in Innenräumen, wenn möglich. Tragen Sie einen Mundschutz, falls notwendig. Waschen Sie die Hände mit Seife.
Lassen Sie sich von Ärzt*innen beraten.
Sie benötigen einen umfassenden Impfschutz, wenn Sie immunsuppressive Medikamente nehmen. Von Impfungen mit Lebendimpfstoffen wird meistens abgeraten.
Nicht empfohlene Lebendimpfstoffe sind unter anderem Masern, Mumps, Röteln, Windpocken, Gelbfieber und Rotaviren.
Empfohlene Totimpfstoffe sind unter anderem Grippe, Hepatitis A und B, Gürtelrose, HPV (Humane Papillomaviren), FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis; Zeckenbiss), RSV-Impfung, Tetanus und Tollwut.
Generell wird die regelmässige Auffrischungsimpfung gegen Diphterie und Tetanus empfohlen.
Beachten Sie für Auslandsreisen die Impfempfehlungen des Bundesamts für Gesundheit.
Besprechen Sie alle Impfungen immer mit Ärzt*innen. Nur eine Fachperson kann Nutzen und Risiko einer Impfung richtig abschätzen.
Die Immunisierung gegen Gürtelrose (Herpes Zoster) hängt von Alter und Therapie ab:
Herpes Zoster | ≥ 18 Jahre | ≥ 50 Jahre | ≥ 65 Jahre |
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Mit oder ohne Immunsuppression | . | ||
Immunsuppressive Therapie als Monotherapie | |||
Kombination von Immunsuppresiva, starke Immunsuppression |
Pneumokokken: Impfung einmalig (wird nicht von der Krankenkasse übernommen)
Covid-19 (SARS-CoV‑2): Grundimmunisierung und anschliessende Auffrischungsimpfungen.
Saisonale Grippe Impfung: Jährlich