Mit Schmer­zen umgehen

Sie haben Schmer­zen?
Die­se sind chro­nisch oder tre­ten in Schü­ben auf?

Bei 60 Pro­zent der Betrof­fe­nen tre­ten Gelenk­schmer­zen oder Gelenks­ent­zün­dun­gen als ers­te Sym­pto­me auf. Die­se ver­an­las­sen oft einen Besuch bei Ärzt*innen.

Die Dia­gno­se des Sys­te­mi­schen Lupus ery­the­ma­to­sus (SLE) kann für Sie schwie­rig sein. Zu Beginn sind nicht immer alle Klas­si­fi­ka­ti­ons­kri­te­ri­en erfüllt.

Leich­te Schmerzen

Es gibt vie­le Hilfs­mit­tel und Stra­te­gien, die leich­te Rheu­maschmer­zen lindern.

Gegen schmer­zen­de Hän­de gibt es zum Bei­spiel Arthri­tis­hand­schu­he. Sie spen­den Wär­me und för­dern die Durch­blu­tung. Bei Schwel­lun­gen oder Rötun­gen sind Käl­te­an­wen­dun­gen wie die alt­be­währ­ten Quark­wi­ckel emp­feh­lens­wert. Schmer­zen­de Füs­se kön­nen mit Kokos­öl ein­ge­rie­ben werden.

Auch Bewe­gung hilft gegen Schmer­zen. Dazu hat lupus euro­pe in Zusam­men­ar­beit mit Physiotherapeut*innen kur­ze Vide­os erstellt. Ver­su­chen Sie, eini­ge die­ser Bewe­gungs­übun­gen in Ihren All­tag einzubauen.

Die Vide­os fin­den Sie im Link.

Chro­ni­sche Schmer­zen sind belas­tend. Natür­lich suchen Sie dau­ernd Stra­te­gien, die Ihnen Lin­de­rung brin­gen. Schmerz­ak­zep­tanz ist eine davon; sie redu­ziert die Schmerz­in­ten­si­tät, ver­rin­gert Stress und Angst, ermög­licht eine Reduk­ti­on von Schmerz­mit­teln, baut Depres­sio­nen ab und stärkt die Selbstwirksamkeit.

Schmerz­ak­zep­tanz bedeu­tet kei­nes­wegs, dass Sie Schmer­zen igno­rie­ren oder hin­neh­men. Viel­mehr ist sie eine Stra­te­gie, mit Schmer­zen bes­ser umzu­ge­hen. Ziel ist, sich nicht von den Schmer­zen ver­ein­nah­men zu las­sen und mög­lichst viel Lebens­qua­li­tät zu erhalten.

Wenn die Schmer­zen zu stark wer­den, kön­nen qua­li­fi­zier­te Ärzt*innen Medi­ka­men­te ver­schrei­ben.

Sie müs­sen nicht unnö­tig lei­den.
Fin­den Sie die Metho­den, die Ihnen am bes­ten helfen.