Über lupus suisse

Eine Pati­en­ten­or­ga­ni­sa­ti­on für Lupus Betroffene

lupus suis­se ist eine schwei­ze­ri­sche Pati­en­ten­or­ga­ni­sa­ti­on für Men­schen, die von der sel­te­nen Krank­heit Syste­mi­scher Lupus ery­the­ma­to­des  (SLE) betrof­fen sind.

lupus suis­se ist Mit­glied der Rheu­ma­li­ga Schweiz (rheu­ma­ti­sche Erkran­kun­gen) und von  ProR­a­ris (sel­te­ne Krankheiten).

 

Die mei­sten Fach­fra­gen wer­den heut­zu­ta­ge zwar leicht im Inter­net, dank künst­li­cher Intel­li­genz, beantwortet.

lupus suis­se bie­tet aber mehr, näm­lich ver­läss­li­che Infor­ma­tio­nen und eine fun­dier­te und auf die Bedürf­nis­se der Mit­glie­der abge­stimm­te Exper­ti­se. Die­se Infor­ma­tio­nen erhal­ten Sie zu Hau­se, über die­se Web­site, dank unse­rem News­let­ter oder durch das belieb­te, gedruck­te Maga­zin «lupus».

Aus­ser­dem kön­nen Sie über lupus suis­se Kon­tak­te mit ande­ren Betrof­fe­nen knüp­fen, indem Sie einer regio­na­len Selbst­hil­fe­grup­pe bei­tre­ten oder an Work­shops teilnehmen.

Der Aus­tausch und das Wis­sen, mit der Krank­heit nicht allei­ne zu sein, beein­flus­sen den Umgang mit den krank­heits­be­ding­ten Bela­stun­gen sowie die Lebens­qua­li­tät positiv.

Ent­ste­hung

lupus suis­se ist eine Pati­en­ten­or­ga­ni­sa­ti­on von Betrof­fe­nen für Betrof­fe­ne und ihre Angehörigen.

lupus suis­se wur­de 1987 von enga­gier­ten Pati­en­tin­nen gegrün­det und hat sich lau­fend weiterentwickelt.

2013 wur­de aus dem Rund­brief das pro­fes­si­on­nel gedruck­te und sehr belieb­te Maga­zin «lupus», von Anfang an in Deutsch und Französisch.

Seit 2014 tritt lupus suis­se mit einer eige­nen Web­site auf, die 2026 neu gestal­tet wur­de. Zudem erhal­ten die Mit­glie­der  seit  2022 regel­mäs­sig den News­let­ter per E‑mail. Die­ser wird in Deutsch, Fran­zö­sisch und Ita­lie­nisch verfasst.

Viel zu die­ser Ent­wick­lung bei­getra­gen haben Max und Marie-Loui­se Hagen, in ihren Funk­tio­nen als Ver­eins­prä­si­dent und Chef­re­dak­to­rin des Maga­zins «lupus». Seit 2024 enga­giert sich ein neu­es Team mit viel Enga­ge­ment für den Verein.

Bis 2021 hiess der Ver­ein «Schwei­ze­ri­sche Lupus Ery­the­ma­to­des Ver­ei­ni­gung SLEV». In den 2010er Jah­ren setz­te sich lupus suis­se durch.

Das Sekre­ta­ri­at wird von der Rheu­ma­li­ga Schweiz RLS geführt.

Lupus Euro­pe Tref­fen 2012.

Zwei Work­shops pro Jahr

lupus suis­se orga­ni­siert in Zusam­men­ar­beit mit Fach­spe­zia­li­sten jähr­lich zwei Workshops.

Work­shops behan­deln spe­zi­fi­sche The­men des Lupus. Fach­re­fe­ren­ten geben einen pro­fun­den Abriss über die The­men. Anschlies­send fin­den Grup­pen­ar­bei­ten statt, bei denen sich alle ein­brin­gen kön­nen und ein reger Erfah­rungs­aus­tausch ent­steht. So kön­nen gute Bezie­hun­gen zu Mit­be­trof­fe­nen /​ Gleich­ge­sinn­ten auf­ge­baut werden.

Ange­sichts der Arbeit in Grup­pen ist die Zahl der Teil­neh­men­den auf 16 bis 24 beschränkt.

Work­shops eig­nen sich her­vor­ra­gend als Ein­stieg für Neu­mit­glie­der. Weil es immer wie­der neue Erkennt­nis­se gibt, sind Work­shop­be­su­che aber auch für die ande­ren Mit­glie­der alle 3–4 Jah­re sinn­voll. Ange­hö­ri­ge sind eben­falls will­kom­men! Sie lei­sten hier­mit eine wert­vol­le psy­cho­lo­gi­sche Unter­stüt­zung für die Lupuserkrankten.

Maga­zin Lupus

Das 2‑sprachige Maga­zin «lupus» erscheint 2 x jähr­lich auf deutsch und fran­zö­sisch. Das Maga­zin greift aktu­el­le The­men auf und lässt Fach­per­so­nen und Betrof­fe­ne zu Wort kommen.

Regio­nal­grup­pen & Kontakte

An ver­schie­de­nen Orten der Schweiz bestehen Selbst­hil­fe­grup­pen bzw. Kon­takt­stel­len, wel­che sich peri­odisch tref­fen. Das sind wich­ti­ge Insti­tu­tio­nen im Gesund­heits­we­sen, denn sie för­dern die gegen­sei­ti­ge Unter­stüt­zung und das Schaf­fen eines Bewusst­seins «Ich bin nicht allein».

Aus­kunfts­er­tei­lung

Erfah­re­ne Mit­glie­der geben inner­halb des Netz­werks (Regionalgruppen/​Kontaktstellen) bereit­wil­lig Auskunft.

Bit­te beach­ten Sie, dass wir kei­ne medi­zi­nisch und recht­lich ver­läss­li­chen Aus­künf­te ertei­len kön­nen. Wir ver­wei­sen Sie jedoch ger­ne an Fach­ärz­te oder geeig­ne­ten Stel­len weiter.