Wohl­be­fin­den und Lebensqualität

Lebens­qua­li­tät oder Qua­li­ty of Life QoL

Lebens­qua­li­tät (Health-rela­ted Qua­li­ty of Life) wird im Gesund­heits­we­sen heut­zu­ta­ge beach­tet, indem sie erfasst und gemes­sen wird. Es han­delt sich um die sub­jek­tiv wahr­ge­nom­me­ne Aus­wir­kung von Gesund­heit und Krank­heit auf ver­schie­de­ne Lebensbereiche. 

Die gesund­heits­be­zo­ge­ne Lebens­qua­li­tät wird durch die indi­vi­du­el­le gesund­heit­li­che Situa­ti­on und die medi­zi­ni­sche Behand­lung beein­flusst. Der Erfolg einer Behand­lung hängt auch von der Lebens­qua­li­tät ab. Es gibt Mess­ver­fah­ren zur Erfas­sung sub­jek­ti­ver Aus­sa­gen von Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten. Die­se wer­den in der Pfle­ge und in der medi­zi­ni­schen Behand­lung immer öfters ein­ge­setzt und ergän­zen die klas­si­schen kör­per­li­chen Para­me­ter (z.B. Laborbefunde).

Dass die Lebens­qua­li­tät in der Medi­zin beach­tet wird, ist ein Para­dig­men­wech­sel. Chro­ni­sche Erkran­kun­gen neh­men zu und deren Aus­wir­kun­gen auf die Lebens­qua­li­tät und das Wohl­be­fin­den wer­den heu­te beach­tet und gemessen.

Gera­de bei chro­ni­schen Krank­hei­ten wie Lupus ist das Ziel der Behand­lung eine mög­lichst hohe Lebensqualität.

Bewe­gung trotz Schmerzen

Bewe­gung ist sehr wich­tig für Men­schen mit Lupus.

Vie­le Lupus-Betrof­fe­ne lei­den an Schmer­zen und Fati­gue und trei­ben des­halb kei­nen Sport mehr. Bewe­gung ist jedoch sehr wich­tig! Sie hilft, den Mus­kel­ab­bau zu ver­hin­dern, die all­ge­mei­ne kör­per­li­che Fit­ness zu ver­bes­sern, die Gelenk­funk­tio­nen zu erhal­ten und – auch wenn das wider­sprüch­lich tönt – die Müdig­keit zu redu­zie­ren. Kraft­trai­ning kann aus­ser­dem hel­fen, die Kno­chen­dich­te zu erhö­hen und das Risi­ko von Osteo­po­ro­se zu verringern. 

Pas­sen Sie Ihre sport­li­chen Akti­vi­tä­ten Ihren Bedürf­nis­sen an! Hören Sie auf Ihren Kör­per! Bespre­chen Sie die pas­sen­de Sport­art, Regel­mäs­sig­keit, Dau­er und Inten­si­tät mit Ihrer Ärz­tin oder mit ihrem Physiotherapeuten.
 
Scho­nen­de Sport­ar­ten, die für Lupus-Betrof­fe­ne geeig­net sind: z.B. Schwim­men, Yoga, Wal­king, Pilates.
 
Trei­ben Sie wäh­rend eines akti­ven Krank­heits­schubs kei­nen inten­si­ven Sport, über­la­sten Sie Ihren Kör­per nicht!
 

Bewe­gung spielt eine wich­ti­ge Rol­le. Hier fin­den Sie eini­ge Grün­de, war­um Bewe­gung für Men­schen mit Lupus wich­tig ist und zu einem bes­se­ren Wohl­be­fin­den füh­ren kann:

Ernäh­rung

Die Bedeu­tung einer gesun­den Ernährung

Eine anti­ent­zünd­li­che Ernäh­rung wird Lupus-Betrof­fe­nen (und all­ge­mein für Men­schen mit Rheu­ma) emp­foh­len, weil sie Ent­zün­dun­gen redu­ziert und das Immun­sy­stem unter­stützt. Sym­pto­me wie Fati­gue, Gelenk­schmer­zen und Haut­aus­schlä­ge kön­nen sich mög­li­cher­wei­se verbessern.

Ver­mei­den Sie ent­zün­dungs­för­dern­de Lebens­mit­tel! Anti­oxi­dan­ti­en, Ome­ga-3-Fett­säu­ren und Vit­amin C, D und E sowie  Zink und Selen sind wich­ti­ge Nährstoffe! 

Am Anfang einer Ernäh­rungs­um­stel­lung oder ‑anpas­sung ist es rat­sam, sich von einer Ernäh­rungs­be­ra­te­rin beglei­ten zu las­sen. Sie erstellt mit Ihnen zusam­men einen indi­vi­du­el­len Ernäh­rungs­plan und ach­tet dar­auf, dass alle wich­ti­gen Nähr­stof­fe in der rich­ti­gen Men­ge ent­hal­ten sind.

Hier fin­den Sie Rezep­te und wei­ter­füh­ren­de Informationen:

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Tage­buch und Verlaufskurven

Durch die intui­ti­ve Nut­zer­füh­rung, ein­fa­che Sym­bo­le und kla­re Gra­fi­ken, lässt sich das Tage­buch leicht ver­wen­den. Sie kön­nen Ihre per­sön­li­chen Sym­pto­me, über die Sie Tage­buch füh­ren möch­ten oder die Sie mit Ihrem Arzt defi­niert haben, zusam­men­stel­len. So erhal­ten Sie und Ihr Arzt einen kla­ren Über­blick über gesund­heit­li­che Ver­än­de­run­gen in Ver­bin­dung mit dem Allgemeinbefinden.

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Mit der PDF-Export-Funk­ti­on kön­nen Sie Ihre per­sön­li­chen Tage­buch-Ein­trä­ge sichern und archi­vie­ren. Alle Daten kön­nen als PDF-Datei expor­tiert und z.B. per E‑Mail ver­sen­det werden.

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